Der Kreuzweg Jesu
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1.Station - Jesus wird zum Tod verurteilt
Sie
fällen das Urteil über Jesus. Die Hohenpriester
haben intrigiert aus Neid, aus Angst um ihre Privilegien
und haben ihr politisches Spiel gespielt.
Die Menge hat nicht begriffen, daß sie Teil dieses
Spiels ist. Aufgewiegelt und verhetzt rufen sie ihr:
"Kreuzige ihn!". Im wohligen Bad der Menge können
sie ihren niedrigen Instinkten freien Lauf lassen.
Und der Mächtige - Pilatus - läßt sie
gewähren. Seinen anfänglichen Widerstand gibt
er schnell auf. Ein einzelner Mensch ist ihn nicht wert.
Der johlenden Menge ihren Willen zu gewähren schmeichelt
der eigenen Eitelkeit - und bringt politischen Profit.
Jesus schweigt. Was hätte er auch sagen sollen
- ihr Urteil stand fest. Er schweigt mit denen, die
auch heute zum Schweigen gebracht werden. Das Spiel
hat sich nicht geändert.
"Seht, welche ein Mensch!" - Wenn ihr noch fähig
seid, den Menschen zu sehen, durch eure Urteile hindurch,
dann werdet ihr auch Jesus sehen in denen, auf die ihr
eure Steine werft.
(Burghard Ebenhöh)
2. Station - Jesus nimmt das Kreuz auf sich
Sie
haben Jesus das Kreuz auf die Schultern gelegt. Er hat
es angenommen ohne sich zu wehren. Zuerst haben sie
ihm seine Kraft genommen als sie ihn blutig schlugen.
Jetzt bürden sie ihm eine Last auf, die ihm bald
zu viel wird. Es ist eine Last, die ihn erdrückt,
die ihn bald töten wird. Sie zwingen ihn, der Gehilfe
für seine eigene Zerstörung zu sein. Auf der
Last, die er trägt, haben sie ihren Erfolg und
ihre Macht gebaut.
Jesus trägt mit Unzähligen, deren Blut, Schweiß
und Tränen den Erfolg jener sichern, die in feinen
Kleidern in den Palästen und Tempeln des Kapitals
sitzen. Mit ihrer Arbeit und ihrer Armut tragen sie
die Lasten der Gewinne im Gewinnspiel ohne Grenzen,
in dem sie immer die Verlierer sind.
Das Kreuz ist eine Last zum Tode - eine Last ohne Hoffnung.
Jesus beschreitet den Weg in die völlige Dunkelheit.
Unseren Schwestern und Brüder, die keine Hoffnung
haben können auf Änderung ihres Lebens, bleibt
das Eine: zu wissen: ihr Gott geht mit.
Und wir am Wegrand?
(Burghard Ebenhöh)
3. Station - Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz
Die
Last wird Jesus zu viel. Sie drückt ihn nieder.
Zum ersten Mal fällt er unter seinem Kreuz. Der
Blutende schlägt sich noch einmal blutig. Ihm ist
nach Liegenbleiben zumute. Wozu aufstehen? Nur um dem
Ende entgegenzugehen?
Jesus fällt
mit jenen Menschen, denen ihr Leben zur Last geworden
ist. Diese Stürze haben viele Namen: Alkohol, Drogen,
Kriminalität, Arbeitsunfähigkeit, Verschuldung,
Verwahrlosung, Amokläufe ...
Gestrauchelte
am Wegrand des Lebens gibt es genug. Und schnell sind
die zur Stelle, die auch noch herumtrampeln auf denen,
die am Boden liegen - mit ihren Schuldzuweisungen, ihrem
Spott und ihrer Gleichgültigkeit. Aber es fällt
niemand freiwillig. Nur ein hartes Herz sieht das Scheitern,
nicht aber die allzu große Last. Allzu leicht
mögen wir übersehen, daß unsere eigene
Welt , der wir huldigen, mit ihrer Vergottung von Effizienz
und Perfektionismus, unsere Welt des Schönen, Makellosen
und Erfolgreichen nur noch mehr Steine aufhäuft
auf dem Rücken der Gebeugten.
(Burghard Ebenhöh)
4. Station - Jesus begegnet seiner MutterAls
alles herum Schmerz ist, in der tiefsten Einsamkeit,
auf dem dunkelsten seiner Wege, begegnet Jesus seiner
Mutter. Sie tritt auf ihn zu. Und nicht Maria nimmt
Jesus in den Arm, vielmehr legt Jesus seine Arme um
seine Mutter. Er, der Schmerzensmann tröstet die
Untröstliche.
Was mag sich in den kurzen Momenten ereignen, da sich
ihre Augen treffen? Unendlicher Schmerz trifft sich
und wird für einen Augenblick zu unendlichem Trost.
Alle Worte versagen, da die Welt über den beiden
zusammenbricht. Aber nie haben sich ihre Herzen so innig
berührt wie in diesem Augenblick. Der Trost, den
sie sich schenken liegt darin, daß sie ihr Leid
miteinander teilen und dieses Leid alles ist, was sie
in diesem Moment haben und sind.
Nur das Mit-Leiden, das daraus erwächst, daß
man das Schicksal der Geschundenen teilt, vermag - weil
ebenbürtig -, wirklich zu trösten und in der
Folge wirklich zu helfen. Nur wer den Weg der Gequälten
dieser Erde mitgeht, kann wir ihnen Trost und Hilfe
sein.
(Burghard Ebenhöh)
5. Station - Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen
Einen
zufälligen Passanten greifen sie auf. Er soll dem
zum Tode Verurteilten sein Kreuz tragen. Eine unangenehme
Aufgabe für Simon. Aber was soll er tun? Die fremden
Soldaten sind die Herren im Land. So geht er nun neben
dem zerschlagenen Menschen her. Und er spürt die
Willkür dieser Herren im Land hautnah. Schritt
für Schritt wächst ein Band zwischen ihm und
Jesus. Für Simon ist es nur ärgerlich und
unangenehm. Für den Menschen neben ihm bedeutet
es den Tod. Sein Groll gegenüber den Mächtigen
und ihren Soldaten wird zur Solidarität mit diesem
gefolterten Menschen. Wut, Zorn - und Liebe zu dem gequälten
Menschen neben ihm wachsen in seinem Herzen, und mit
dieser Liebe wächst auch sein Stolz und sein Wille,
das demütigende Joch nicht mehr tragen zu wollen.
Und die Erinnerung an den Gott, der seine Vorfahren
aus dem Sklavenhaus Ägypten geführt hat, beginnt
als Feuer in seinem Herzen zu brennen.
Gott faßt uns hart an, wenn er unsere Herzen öffnen
will.
(Burghard Ebenhöh)
6. Station - Veronika reicht Jesus das Schweißtuch
Unter den johlenden Gaffern eine Frau, die eher zufällig vorbeikommt. Sie ist fassungslos. Was sie sieht, trifft sie ins Herz: hier der stumme Schrei im Gesicht eines Menschen, der seinem Tod entgegengeht, da das Gelächter und der Spott von Menschen, deren Gefühlskälte sie erschlägt. Und sie mitten drin: eine wehrlose, ohnmächtige Frau gegenüber der Brutalität der Gewaltmenschen. Ihr ganzes Herz ist Empörung. Sie kann es nicht mehr ertragen, nichts zu tun. Auf einmal geschieht es mit ihr. Vor den sprachlosen Soldaten stürzt sie auf Jesus zu und hält ihm ihr großes Tuch entgegen, wischt ihm den Schweiß vom Gesicht. Nichts anderes als Mitgefühl ist sie in diesem Moment. - "Weg da!", Soldaten schieben sie unsanft zur Seite.Veronika ist wieder allein. Sie hat Jesus nicht retten können. Sie hat alles getan, was sie tun konnte. Nicht die Frage ist entscheidend, ob wir die Welt retten können, oft kommt es nur darauf an, dem zufällig Allernächsten den Liebesdienst zu tun, der gerade nötig ist.
(Burghard Ebenhöh)
7. Station - Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz
Mit
jedem Schritt läßt die Kraft nach. Jesus
stolpert mehr als er geht. Der schwere Balken drückt
ihn nieder. Da kann er das Gewicht nicht mehr halten.
Hart schlägt er auf den Pflastersteinen auf. -
Aber da sind schon die Soldaten: "Auf! Weiter!" Sie
zerren ihn hoch und schieben ihn vorwärts.
Für
Schwäche ist kein Platz in dieser brutalen Welt
der Soldaten. Für Schwäche ist auch heute
kein Platz, in einer Welt, in der Leistung alles ist.
Leistung ist Geld. Zeit ist Geld. Stolpern, Rasten,
Fehler machen bedeutet Verlust. Und den kann man nicht
durchgehen lassen. Die Aktionäre wollen ihre Dividende.
Der Mensch ist ein Kostenfaktor. Langsamer werden, älter
werden, krank sein, mehr Urlaub machen, mehr Zeit für
die Familie haben ist da nicht drinnen. "Leistung muß
sich lohnen", sagen oft die, die ihr Geld nicht durch
Arbeit, sondern durchs Spekulieren gewinnen. Sie sind
wie die Soldaten, die den Todeskandidaten antreiben,
ohne selbst ein Kreuz zu tragen. Wer zusammenbricht,
trägt das Stigma des Gescheiterten - ein Ausgestoßener.
(Burghard Ebenhöh)
8. Station - Jesus begegnet den weinenden Frauen
Am
Weg stehen Frauen. Ihr Klagen und Weinen dringt laut
zu Jesus herüber. Berufsmäßige Klageweiber.
Das Schauspiel soll eine menschliche Note bekommen.
Aber Jesus dreht sich zu ihnen um: "Weint nicht um mich,
weint um euch selbst."
Was steht ihr da und weint, klagt, kritisiert, seid
von Rührung und Mitgefühl ergriffen, das aber
nicht wirklich das Herz berührt. In eurem Innersten
seid ihr erstarrt. "Vertrocknete Bäume", nennt
er sie.
Man kann das Leid auf der Welt beklagen, beweinen. Man
kann es kritisieren und endlos Konzepte erarbeiten,
wie es denn zu beseitigen wäre. Man kann wütend
darüber werden und man kann sich in fatalistische
Verzweiflung begeben.
Was nützt das alles, wenn es nicht wirklich das
Herz berührt - das innerste des Stammes?. Was nützt
das alles, wenn es nicht dem Wasser gleicht, das begierig
von den Wurzeln aufgesogen wird? Und wenn dieses Wasser
nicht hochsteigt und der Baum nicht Blätter, Blüten
und zuletzt gute Früchte treibt?
(Burghard Ebenhöh)
9. Station - Jesus fällt zum dritten Mal unter dem KreuzJeder
Schritt tut Jesus weh. Sein Atem geht schwer und rasselnd.
Vor Anstrengung zittert der ganze Körper. Jesus
wankt. Die Kraft verläßt ihn. Niedergedrückt
vom schweren Balken kracht sein Körper auf den
harten Boden, auf die geschlagenen Wunden, aufs Gesicht.
Das Holz des Kreuzes drückt ihn unbarmherzig gegen
die rauhen Steine. Es scheint aus zu sein.
Die ganze Welt scheint über einen Menschen zusammenzubrechen.
Alles wird schwarz. Liegenbleiben, nur mehr liegenbleiben,
ist zum beherrschenden Wunsch geworden.
Es gibt die Menschen, die endgültig am Boden liegen,
buchstäblich in der Gosse. Der Körper ruiniert
von den Drogen, verwahrlost, stinkend vor Dreck. Es
gibt die in den geschlossenen Anstalten, ohne die Chance,
jemals wieder herauszukommen. Es gibt jene, deren Selbstmordversuch
ein allerletzter, verzweifelter Schrei um Hilfe ist.
Und es gibt die Verzweiflungstat, die nur mehr andere
zerstören kann. Und wenn nur einer da gewesen wäre,
die sie aufgefangen hätte in ihrem Fall?!
(Burghard Ebenhöh)
10. Station - Über Jesu Kleider wird das Los geworfen
Der
Zug ist an der Hinrichtungsstätte angekommen. Die
Soldaten nehmen Jesus das letzte, was er noch hat -
seine Kleider. Seine Nacktheit macht ihn noch wehrloser,
fügt ihm die letzte Demütigung zu.
Noch das letzte, was sie ihm nehmen, machen sie zum
Gewinn. Über sein Gewand wird das Los geworfen.
Auf dem Bild ist Jesus nicht zu sehen. Er ist aus dem
Blickfeld geraten. Wo um den Gewinn gefeilscht wird,
hat der Mensch seinen Platz verloren. Die Worte sind
verräterisch: Rationalisierung - als vernünftig
gilt es, den Profit höher als das Schicksal des
Einzelnen zu bewerten. Freisetzung - in die Vogelfreiheit
des Marktes gesetzt. Personalabbau wegen der Kursgewinne:
Menschen werden abgebaut wie tote Bausteine.
Vielen wird dabei das letzte genommen: die Lebensgrundlage,
gesellschaftliche Achtung, Selbstwertgefühl.
Und einige haben das große Los dabei gezogen.
(Burghard Ebenhöh)
11. Station - Jesus wird ans Kreuz genagelt
Die
Schergen verrichten ihre Arbeit. Ohne Emotionen. Kaltblütig.
Mit ein paar wuchtigen Hammerschlägen werden die
Nägel durch die Arme und Beine Jesu getrieben.
Über Seilwinden das Kreuz hochgezogen, in der Erde
verankert. Der Job ist getan. Jetzt braucht er nur mehr
zu sterben.
Wer sind sie, die Henker, Folterknechte und Lageraufseher?
Auch hierzulande haben sie ihre schreckliche Arbeit
getan. In vielen Ländern der Erde sind sie noch
immer am Werk. Und viele wären auch hier wieder
dazu bereit. Menschen wie du und ich. Kleine Räder
in einem großen Getriebe, das Menschen verarbeitet.
- Anonyme Räder in einem anonymen System. Menschen,
die ihre Pflicht tun. Menschen, die von nichts wissen.
Familienväter, die ihre Verantwortung für
die ihren wahrnehmen. Schwache Menschen, die das System
stark macht. Zutiefst Verletzte, die von den geheimen
Ausbrüchen ihres Zorns nichts ahnen. Und Millionen,
die sie gewähren lassen - auch heute wieder nach
dem starken Mann rufen.
(Burghard Ebenhöh)
12. Station - Jesus stirbt am Kreuz
"Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen!" - Ein entsetzlicher Schrei - und Jesus ist tot. Jämmerlich erstickt am Kreuz. Nackt aufgehängt über den Köpfen der Schaulustigen - noch im Sterben der letzten Würde beraubt. Das entsetzlichste Gesicht des Todes ist hier weithin sichtbar geworden für alle.
Der Tod ist immer entsetzlich und fügt einen Schmerz
zu, der fassungslos macht. Er scheint den Sinn eines
jeden Lebens zu zerbrechen. Gerade dann, wenn er Hand
in Hand mit niederträchtiger Bosheit und nackter
Gewalt kommt.
Der hoch über allen Köpfen aufgehängte
sterbende Jesus ist uns Mahnung, über die nicht
den dunklen Mantel des Verschweigens, Verdrängens
und Vergessens zu breiten, die sterben mitten unter
uns - aber auch, daß wir jene nicht vergessen,
die versteckt zugrunde gehen in Konzentrationslagern
und Hinrichtungskammern. Der Tod um uns ist die radikalste
Einforderung unsere Menschlichkeit. Wenn wir ihn ausblenden,
verliert unsere Gesellschaft ihr menschliches Antlitz.
(Burghard Ebenhöh)
13. Station - Jesus wird in den Schoss seiner Mutter gelegtJesus
wird seiner Mutter zurückgegeben - tot. Maria hält
ihr Kind im Arm - zerschlagen, zerstört, vernichtet.
Stumm ist ihr Schmerz, denn keine Worte können
von dem reden, was ihr Herz zerreißt. Maria hat
keine Worte mehr, um ihr "Warum?" hinaus zu schreien,
das "Warum?", mit dem ihr Sohn auf den Lippen starb.
Es kommt vor, daß uns Menschen in unsere Erinnerung
hinein wiedergegeben werden, die wir vergessen haben.
Die Millionen, die in den KZ ermordet wurden, die zahllosen
Verschleppten und in den Folterkellern der Diktatoren
Verkommenen, die verhungerten Kinder, denen wir unseren
Nahrungsüberschuß vorenthielten, die Männer
und Frauen, von den Waffen verstümmelt, die unseren
Wohlstand wachsen lassen.
Wann haben wir je den Schmerz und die Trauer gelitten,
die all diesem Wahnsinn angemessen wäre? Er wird
uns wohl nicht erspart bleiben als Schmerz der Reinigung,
der allein das Eingangstor ist zu dem Ostern, in das
jene uns schon vorangegangen sind.
(Burghard Ebenhöh)
14. Station - Jesus wird ins Grab gelegtEinige
wenige Getreue legen den erkalteten Körper Jesu
in sein Grab. Gleich wird ein schwerer Stein den Zugang
zu dieser dunklen Kammer verschließen - vermeintlich
für immer. Jesu Leiden hat ein Ende. Die meisten
seiner Anhänger haben schon vorher das Weite gesucht.
Ausgeträumt ist der Traum. Als aufgedeckte Falschspieler
liegt er nun da. Mit Jesus werden Hoffnungen zu Grabe
getragen - Hoffnungen, daß es einmal anders werden
könnte: daß die Gebeugten aufgerichtet, die
Gefangenen befreit, die Blinden sehend und die Lahmen
gehend werden würden.
Im Herzen der Jünger brennt noch der Schmerz über
die verlorene Hoffnung. Sie haben sich noch nicht eingerichtet
in der Welt., die die alte geblieben ist.
Seither sind jene Hoffnung 2000 Jahre lang immer weiter
zu Grabe getragen worden - immer ein bißchen mehr.
Wer heute von "Gerechtigkeit", oder von "Befreiung"
redet, läuft Gefahr als altmodischer Utopist abgetan
zu werden. Aber noch hat Gott sein letzes Wort nicht
gesprochen.
(Burghard Ebenhöh)
15. Station - Jesus ist am dritten Tag von den Toten auferstanden
Sie haben ihre Rechnung ohne Gott gemacht.
Das Spiel ihrer Intrigen, genährt aus Neid und Angst, das Ausspielen ihrer Macht voll von Gewalt, ihre Verhetzungen und Verführungen waren zu kurz gegriffen. Das Ende war der Anfang! Gott IST die WENDE. Der Totgeglaubte lebt. Das Ende der Kreuzwege hat begonnen!
Jesus lebt, und er ist gekommen, "ein Gnadenjahr des Herrn auszurufen, den Armen die Frohe Botschaft zu verkünden, den Gefangenen und Unterdrückten die Befreiung" und das "Joch des Bedrängers zu zerbrechen".
ES WIRD OSTERN SEIN!
Was werden dann die Profite noch wert sein, die sie machen und die Erfolge, die sie feiern, und die Privilegien, die sie sich sichern?
ES WIRD OSTERN SEIN!
Die Geschundenen und Zertretenen unter den Menschen werden ihre Bedrücker beschämen, in dem sie sie liebend in die Arme schließen.
ES WIRD OSTERN SEIN!
(Burghard Ebenhöh)
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